• Ulrike Freimuth

# 2. Rauhnacht: Februar; Hl. Stephan, Höheres Selbst, Innere Führung, Träume, Tagebuch

In der Nacht vom 25. auf den 26. 12. beginnt die 2. Rauhnacht und wird bis zum Abend ihre Energie senden. Sie steht für den Monat Februar des neuen Jahres.


Die 2. Rauhnacht ist dem Heiligen Stephan gewidmet, der der Schutzpatron der Reisenden, Böttcher, Kutscher, Maurer, Steinhauer, Pferdeknechte, Weber, Schneider und Zimmerleute ist. Besonders das Pferd steht an diesem Rauhnachtstag im Mittelpunkt. Oft wurden sie früher an diesem Tag gesegnet. Pferden wird nachgesagt, dass sie übersinnliche Fähigkeiten haben, wie es im Märchen „Die Gänsemagd“ das sprechende Pferd Falada zeigt. Es steht für die Kräfte des Verstandes, der Leidenschaft und der Weisheit, die sich gegenseitig in Balance halten.


So ist eines der Themen dieser Rauhnacht, Vernunft und Leidenschaft in Harmonie zu bringen. Herrscht die Vernunft alleine, engt sie uns ein, lässt uns keine Freiheit mehr. Übernimmt die Leidenschaft alleine das Zepter, kann sie uns mit ihrem Feuer zerstören. Beide gemeinsam aber bringen uns voran, geben uns die Kraft und Klarheit, unser Leben gut zu gestalten und Gutes auf den Weg zu bringen.


Verbindung mit deiner Inneren Führung


Das 2. Thema dieser Rauhnacht ist die Anbindung an deine eigene höhere Natur, deine innere Quelle, dein höheres Selbst.

Was bedeutet das eigentlich für uns? Ich verstehe es so, dass ich mich abwende davon, im Außen nach Halt, Orientierung, etc. zu suchen. Grade in diesem Jahr, in der soviel Unsicherheit und Angst im Außen herrscht, sind wir eingeladen vom Leben, uns auf unsere eigene Kraft und innere Weisheit zu besinnen. Uns mit uns selbst rückzuverbinden und ins Vertrauen zu gehen, dass wir geführt werden, dass das Leben mit uns spricht, dass wir alle eine höhere, edle Natur ins uns tragen und im Grunde IMMER wissen, was jetzt grade wirklich zu tun ist, zum Wohle aller Beteiligten. Diese Stimme ist nur oft sehr leise oder entspricht nicht immer dem bequemen Weg. Wenn wir diesen leisen Impulsen wieder Gehör schenken und danach handeln, finden wir eine tiefe Verbundenheit mit uns selbst, mit anderen Menschen und dem Leben. Unsere Kontakte mit anderen erleben eine neue Qualität, mehr Nähe, Tiefe, mehr Wahrhaftigkeit. Wir spüren, welche Handlungen heilsam sind und welche eben nicht. Und in Zeiten wie diesen finde ich persönlich es sehr wichtig, in mir selbst nach Antworten zu suchen und in mir selbst Kraft, Stabilität, Vertrauen und Frieden zu finden bzw. zu generieren, um diese dann ins Außen tragen zu können.


Zeit in Stille

Es geht darum, dir Zeit in Stille zu schenken, um deiner inneren Stimme lauschen zu können. Oft wird diese übertönt von all den Alltagsgedanken, den Anforderungen im Job, Kindern, Haushalt, etc. Heute ist es Zeit, dir kleine Oasen zu schaffen oder auch größere Zeitperioden, in deine du still werden kannst, in denen dich nichts und niemand im Außen stört. Offline gehen hilft.


Es ist Zeit, dich mit deiner inneren Quelle zu verbinden. Du kannst dafür ganz klassisch meditieren, es gibt auch einige geführte Meditationen im Internet dazu. Andere Wege sind, Orakelhaften zu ziehen, mit bestimmten Fragestellungen, Trancetanz zu praktizieren, andere Atemübungen, Yoga oder eben einfach in Ruhe und alleine in der Natur spazieren gehen zu gehen und dabei auf die Zeichen zu achten, dir dir gesendet werden. Ob du zB Tiere triffst, dir ein Baum sehr ins Auge fällt, etc.


Übung: Stärkung der Inneren Stimme

Nimm dir etwas Zeit, schaue, dass du ungestört bist. Welche Fragen beschäftigen dich gerade sehr? Konzentriere dich auf deine geistige Natur, máuf deinen Atem. Bitte darum, dass du deine innere Stimme deutlicher wahrnehmen kannst. Stelle dann deine Frage. Entspanne dich, werde still und lasse die Frage wieder los. Vertraue darauf, dass du die Antwort empfangen wirst. Dies kann in Form von Bildern, Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen sein. Manchmal erhältst du auch die Antwort erst nach der Übung, im Alltag in Form zB einer Antwort von einem Menschen, einer Situation oder du siehst zB ein Bild und weißt, dass es deine Antwort ist.


Fragen, die gerne ihre Antwort finden möchten:

Was begleitet mich ins neue Jahr?

Welche Meister*innen, Lehr*innen, Heiler*innen, etc. sind in mir?

Welches Symbol ist im kommenden Jahr wichtig?

Welches Tier begleitet mich? Welcher Baum gibt mir Kraft?

Welcher Pflanzenhelfer ist bei mir? Welches Mineral/ Edelstein tut mir gut?

Welches Element ist bestimmend?

Was gibt es noch zu (er)lösen?

Was sind meine Ziele im neuen Jahr?

Mit welchen Menschen möchte ich im Kontakt sein?


Das sind eine Menge Fragen :) Schau, welche für dich stimmig sind, mit welchen du in Resonanz gehst.

Wenn du Antworten empfangen hast, ist es oft heilsam und stärkend, dir eine Ecke, einen Altar oder auch einen kleinen Medizinbeutel einzurichten, mit eben diesen Sachen (ein Zweig des Baumes, der Edelstein, ein Bild des Tieres, etc.). Oder du bastelst eine Collage mit Bildern der Dinge, die dich stärken, oder klebst diese in deinen Kalender.


Träume

Achte in den Rauhnächten verstärkt auf deine Träume und schreibe diese in dein Rauhnachtstagebuch. Sie sind die Botschaften deiner Seele, deines Unterbewusstseins und enthalten oft schon Zeichen für das kommende Jahr.

Meine Träume erinnere ich meistens sehr gut, man könnte sagen, ich habe fast jede Nacht großes Kino im Bett ;) Gestern Abend schlief ich mit den letzten Gedanken ein, was das Krafttier ist, welches im neuen Jahr bei mir ist und welcher Baum. Heute Nacht kam in meinem Traum die Schlange zu mir. Und das so eindrücklich, dass es da gar nichts zu zweifeln gibt. Die Schlange steht für weibliche Lebensenergie, für ein ein gutes Haushalten mit der eigenen Lebenskraft. Und das war tasächlich im Jahr 2020 ein großes Thema, hatte ich doch oft sehr wenig Energie. Da freue ich mich jetzt, dass im neuen Jahr ein so kraftvolles Tier an meiner Seite ist und mit mir auf meinen Energiehaushalt, meine Gesundheit achten wird.


Rauhnachtstagebuch

Also, falls du es noch nicht begonnen hast. Es macht total Sinn, ein Rauhnachtstagebuch zu schreiben. Jeden Tag die Dinge zu verschriftlichen, die wichtig waren, die du erlebt, geträumt hast, welche Menschen du getroffen hast, welche Antworten du empfangen hast, welche Karten gezogen wurden usw.

Es ist immer wieder spannend für mich, am Ende des Jahres das Raunachtsagebuch zu lesen und zu sehen, wieviel oft davon eingetroffen ist ! Und ich zelebriere die Raubnächte jetzt zum 8. Mal :)


Also dann, hab einen magisch-heilsamen Weihnachts-Rauhnachts-Tag.

Herzensgruß von Ulrike






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