• Ulrike Freimuth

Herzöffnung und Liebe

Gestern Abend zelebrierte ich das Ritual zur Frühjahrs-Tag und Nacht-Gleiche (dazu gibt es einen Artikel in meinem Blog, wie auch du dies noch für dich gestalten kannst). So kamen also die Wünsche und Projekte zu mir, auch das Feld, welches völlig aus dem Gleichgewicht ist: Von Work-Life-Inbalance… über Ausbildung zur Traumatherapeutin beginnen über endlich wieder mehr Kreativität leben können und schöne Projekte realisieren bis einen neuen Liebesgefährten in mein Leben einladen. All die schönen Samen setzte ich also schön in die vorbereiteten Blumentöpfe und bedachte alles mit den besten Wünschen und Segen.

Und dann setzte nach und nach eine ganz natürliche Herzöffnung ein. Im Hintergrund lief leise meine Herzöffnungsplaylist, die wohl darin unterstützte. Es entstand ein ganz natürliches Gefühl von universeller Liebe in mir, die einfach fließen mag. Daraus entstand dann dieser Text, den ich hier mit dir teile.

In all die Samen fließt meine Liebe. ALLES wird getragen, umrahmt, gehalten, genährt und geformt von der Liebe. So möge die Liebe durch mich hindurch fließen, in all meine Projekte und Wünsche und von der Herzöffnung genährt werden. Aus dieser Liebe heraus entsteht der Wunsch, die Samen zu pflegen, zu umsorgen, sie zu wässern, Licht zu schenken und Zuwendung - all das, was es braucht, um eine Pflanze - um einen Menschen - wachsen zu lassen. Am Ende brauchen wir Liebe. Wir alle.

Da ist dann einfach dieses tiefe JA zum Leben, zu mir, zu Allem. Einfach so, aus dieser Herzöffnung und Liebe heraus. So schön zu fühlen. Ich möchte einfach etwas hinaus fließen lassen in die Welt, möchte schenken, möchte geben. Verbindung zum Leben entsteht. Hoffnung, Zuversicht, Glaube an eine schöne Zukunft. Es ist jetzt da, ein klares nach vorne gehen wollen, meine Zukunft, mein Leben zu gestalten, es schön zu machen.

Liebe ist Vertrauen. Vertrauen ist genährt werden. Liebe ist Hingabe - sich selbst geben. Weich werden, zart sein, liebevoll, verletzlich - nahbar und menschlich.


Wachsen… wie ein Baum. Erst weiche, zarte erste Triebe und Blätter. Bis die ersten hölzernen Zweiglein sich bilden, ein Stamm sich langsam zeigt. Der Baum wächst langsam, Jahr für Jahr, wird mit jedem Jahr stabiler. Ist eben kein einjähriges Blümchen, das kaum starke Wurzeln ausbildet und für eine kurze Freude sorgt. Nein, der Baum steht für Kontinuität, für stetes, langsames Wachsen. Er wird stärker, reckt sich in den Himmel, breitet seine Krone, sein Laubdach für uns aus.

Wenn alle Bedingungen stimmen, er genug Platz hat, Licht, Regen, auch andere Bäume, eine Gemeinschaft, die unterstützt und schützt. Der Baum bleibt trotz seiner Stärke und einem festen Stamm immer auch etwas flexibel, nachgiebig, lässt sich vom Wind wiegen. Manchmal kracht ein Ast ab, wenn der Wind zu stürmisch und der Ast morsch war. Es geht, was der Baum nicht mehr halten, nicht mehr am Leben erhalten kann. Durch dieses natürliche Loslassen überlebt der Baum - als Ganzes. Das ist wichtiger, als alle Äste in seinem Wachstumsprozess zu halten. Diese Prozesse geben dem Baum seine Form, sein Sein, wie er in dieser Welt steht.

Alles, alles wie bei einem Menschen. Der zart und zerbrechlich geboren wird, so angewiesen auf den Schutz und die Fürsorge der Eltern. Der heranwächst, Verletzungen und Zuneigung erhält, gehen lässt, Verletzungen heilt, weiter erblüht, Zeiten der Dürre überlebt, Zeiten wundervoller Bedingungen erlebt. Der sich entwickelt und das in die Welt bringt, was durch seine Liebe und Gaben in dieses Leben gebracht werden will.

So mag auch ich mich selbst mit Liebe fluten, segnen, umspülen, halten, umsorgen und tief nähren. Bis es weiter fließt, ganz natürlich nach Außen, ins Leben und zu anderen Menschen. Herzensgruß von Ulrike

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