• Ulrike Freimuth

# 6. Rauhnacht: Juni, Tag der Hl. Familie, Vollmond, 2020 verabschieden, 29./30.12.

Das Schönste zu Beginn: Mit einem Herzen voller Freude möchte ich euch wieder ein großes DANKE senden für alle eure Rückmeldungen, für eure Likes und für euer dabei bleiben auf dieser kraftvollen Reise durch die Rauhnächte ! Das bezieht sich auf alles, was an Aktivität auf Facebook entstanden ist. Euer Feedback motiviert mich, weiter zu schreiben, auch wenn ich momentan echt müde am Abend vom Job nach Hause komme. Dann stelle ich mich vor, dass nur ein paar von euch ein paar heilsame oder inspirierende Impulse aus dem Artikel mitnehmen können und dann geht es doch, mich hinzusetzen und für euch zu schreiben.

So gerne würde ich auf die einzelnen Kommentare von euch antworten - aber ich schaffe es grade nicht. Ab morgen habe ich wieder mehr Zeit, bin ich frei, kann auch ich wieder ganz in die Rauhnächte eintauchen. Aber: Jedes eurer Feedbacks, euer ehrliches, offenes Teilen berührt mich sehr, freut mich, stärkt mich! Gerne mag ich im Nachgang morgen nochmals alles durchlesen und persönliche Antworten schreiben :-) So, jetzt zur 6. Rauhnacht.


Die 6. Rauhnacht

Wir sind in der 6. Rauhnacht angekommen. Die Mitte der Rauhnächte. Der Monat Juni wird durch sie vorausgesagt. Welche Träume hattest du? Hast du eine Karte gezogen? Mit welchen Impulsen bist du heute Morgen erwacht? Ich hoffe sehr, dass es dir gut geht, du tief berührt und durchdrungen wirst vom Spirit der Rauhnächte. Dass du beschenkt wirst mit heilsamen Prozessen und klaren Erkenntnissen für dein Leben und deine Entwicklung.


Die heilige Familie


Im Christentum ist der 30. 12. der Heiligen Familie gewidmet. Maria, Josef und Jesus. So, wie wir dies auch am Heiligabend schon zelebriert haben. Früher fand sich die ganze Familie zum gemeinsamen Abendmahl zusammen. Traditionell gäbe es Schweinefleisch mit Kraut. Dieses gemeinsame zu Abend essen sollte das Gemeinschaftsempfinden stärken und den Zusammenhalt der Familie an guten und schwierigen Tagen stärken und besiegeln.



Familienbande


So ist heute ein guter Tag, um dich mit deiner Familie zu verbinden. Das kann zum einen deine Ursprungsfamilie sein. Wie ist das Verhältnis zu deinen Eltern? Und wie zu deinen Geschwistern?

Die Einladung an dich ist, wirklich ehrlich auf dein Verhältnis zu deiner Familie zu schauen. Was war das Schöne, was du erlebt hast? Woran erinnerst du dich mit Liebe und Freude im Herzen?

Wenn du in heilsamen, stärkenden, liebevollen und wohlwollenden Verbindungen mit deiner Familie stehst: Dann sende einfach ein herzliches Danke an deine Familie. Vielleicht magst du deinen Familienmitgliedern eine besondere Geste zukommen lassen? Es geht wie gestern am Tag der Freundschaft um die Anerkennung und Wertschätzung der Familie. Und auch für dich tief zu realisieren und zu fühlen, wie wichtig eine Familie ist. Und auch, wie groß die Sehnsucht in uns Menschen nach der Zugehörigkeit zu einer Familie ist, nach der Anerkennung, der Unterstützung und vor allem der Liebe ist.


Und genau das bringt uns oft in innere Not. Grade, wenn wir noch Kinder sind und tatsächlich auf die Fürsorge der Eltern angewiesen sind, verbiegen wir uns, entwickeln ungünstige bis ungesunde Verhaltensmuster und verlieren uns und den Zugang zu unserer eigenen inneren Stimme und Intuition immer mehr. Eine der größten Ängste, die wir entwickeln, ist, zurückgewiesen zu werden. Die andere entsteht bei dem Urteil welches wir schnell verinnerlichen: Ich bin nicht gut genug. Beides löst einen tiefen Schmerz in uns aus, den wir so selten wie möglich spüren möchten. Es entstehen Verhaltensweisen, die uns suggerieren, wir hätten diese Ängste und den Schmerz „im Griff“, damit wir lernen weiterzuleben. Meistens sind diese Muster im erwachsenen Leben aber hinderlich für gelingende Beziehungen zu anderen Menschen und einer freien Entfaltung unseres Lebensweges. Deshalb fühle dich heute auch eingeladen, ungesunde Dynamiken in deiner Familie zu erkennen und diese zu betrachten, sowie die daraus entstandenen Verhaltensmuster.


Solltest du für dich ungesunde Muster sehen, die du entwickelt oder übernommen hast, ist heute ein guter Tag, diese niederzulegen. Natürlich geht das nicht so einfach. Es wäre heute vielmehr die Zeit, eine Entscheidung zu treffen, für dich, für deine Seele, für DEINEN Lebensweg, losgelöst von all dem Übernommenen aus deiner Familie. Und ein Zeichen zu setzen, vielleicht mit einem kleinen Ritual. Und das kannst du schon so gestalten, wie es sich für dich wirklich passend, berührend und richtig anfühlt !

Damit beginnt der Weg der Transformation, der Heilung und der Befreiung. Auf diesem Weg wirst du wertschätzen können, was du an Gutem empfangen hast und das ablegen, was dir nicht dient, was dem, was dich in deinem Wesenskern ausmacht, entgegen steht, diesen unterdrückt und dich eben nicht frei und stark entfalten lässt ! Und ja, dieser Weg ist oft kein Ponyhof, sondern in Etappen steinig und steil. Und doch schenkt er dir atemberaubende Aussichten, Glücksgefühle, wenn du einen wichtigen Schritt machen konntest und lässt dich in immer ruhigeres, gelasseneres Fahrwasser gelangen.


Alte Rollen ablegen


Welche Rolle hast du in deiner Familie übernommen? Bist du das brave Kind, das es allen Recht macht? Bist du die Rebellin, die bockig ihren Kopf durchsetzen möchte? Bist du ein Waisenkind, dass sich innerlich sehr früh losgesagt hat von den Eltern, alleine alles stemmt, in die Führung geht, aber keine Nähe und wirkliche Verbundenheit leben kann? Oder bist du ein in sich eingekapseltes Kind, dass sehr darauf bedacht ist, alles richtig zu machen, Angst vor Strafen hat, ohne in Kontakt zu gehen, sehr im Kopf gefangen ist? Wie würdest du deine Rolle beschreiben?


Es geht hier nicht darum, dass das eine schlecht, das andere gut wäre. Ohne Bewertungen darauf zu schauen, mit der Intention, dich zu erkennen und vor allem: Dich anzuerkennen auf diesem Weg, den du schon gegangen bist ! Die lange Reise, all die Gefühle, all die Schwierigkeiten, all das Dunkle, Schmerzhafte, was du bereits gemeistert hast - erkenne die Heldin in dir und schenke ihr heute die Anerkennung, die ihr gebürt!


Und wenn du zu deinen Eltern schaust: Auch sie verdienen deine Anerkennung, egal, wie schwer es in deiner Kindheit gewesen sein mag (und da spreche ich aus eigener Erfahrung), auch sie haben deine Wertschätzung und Anerkennung verdient, in dem Maße, in dem es sich für dich stimmig anfühlt. Hier gibt es keine Vorgaben von Außen, allein dein ganz individuelles inneres Empfinden ist ausschlaggebend.


Ich gehe heute nicht auf deine Familie ein, die du selbst gegründet hast. Im Grunde ist das Procedere wie bei deiner Herkunftsfamilie. Schaue, was du als Elternteil oder auch als Partner*in in deine Familie gibst, wie du unterstützt oder wo du andere in ihrer Entfaltung und Entwicklung ausbremst, hemmst.


Vollmond im Krebs


Heute ist auch noch Vollmond. Er ist/ war um 4:38 exakt und steht im Sternzeichen Krebs. Das bringt eine sehr weiblich geprägte Energie, die gefühlsbetont ist und einen leichteren Zugang zur Psyche schenkt und die dich in genau diesen Prozessen unterstützt.

So kannst du auch auf deine Kindheit schauen und sehen, was du gelernt hast, was dich gestärkt hat, welche Qualitäten du entwickelt hast, durch die Umstände in deiner Familie. Dazu zählt auch, wie sich deine Herkunft auf deine Berufung ausgewirkt hat? Vielleicht gab es Verluste in deiner Familie? Wie hat sich das auf dich ausgewirkt? Würdige aber in erster Linie den Weg, den du bereits gegangen bist, vor allem den auf der inneren Ebene, also im psychischen und emotionalen Erleben.


Deine Arbeit


Der Vollmond lädt dich auch ein, das Thema Berufung bzw. deine Arbeit etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Bringt dich deine tägliche Arbeit zum Tanzen? Fühlst du die Liebe in dir zu deiner Arbeit bzw. zu den Tätigkeiten, die du verrichtest? Oder hat sich bereits eine innere Dunkelheit ausgebreitet? Wenn ein Koch mit all seiner Liebe und Leidenschaft ein Gericht zaubert, wird das einfach köstlich sein. Wenn sich Jemand am Abend zwingen muss, noch für die Familie zu kochen und es im Grunde richtig blöd findet, in der Küche zu stehen, wird das Essen vielleicht noch einigermaßen schmackhaft sein, aber die Energie und die Laune des Kochs ist dahin…


Wie sieht das in deinem Leben also mit der Küche aus … ? Bist du mit Wohlwollen bei deiner Arbeit bei der Sache oder mit Widerstand oder Gleichgültigkeit? Und die Frage ist auch hier nicht unbedingt, direkt den Job zu wechseln, sonder vielmehr zu schauen, mit welcher inneren Ausrichtung und Einstellung du deine Arbeit verrichtest? Kannst du deinen Geist so einstellen, dass du in Verbindung mit deiner inneren Stimme und dem Leben wieder Liebe in deine alltäglichen Handlungen und deine Arbeit fließen lassen kannst? Oder ist die Bitterkeit so groß, dass sämtliche Lieder des Lebens verstummt sind? Dann wäre es wirklich Zeit, über einen Jobwechsel nachzudenken und entsprechende Schritte mutig zu gehen.


Das alte Jahr verabschieden und bereinigen


Ok, kehren wir noch zum Ursprungsthema zurück - der Verabschiedung des Jahres 2020, woohoo ! Grade dieses Jahr war eines, was uns im Gedächtnis bleiben wird und was eine neue Zeit eingeläutet hat. Ich glaube kaum, dass es einen Zustand „wie vor Corona“ nochmals geben wird. Sondern das wir vielmehr eingeladen sind, flexibel auf die Veränderungen zu reagieren und selbst aktiv unsere Veränderungen zu begrüßen, einzuleiten und damit wieder aktiv in die Selbstwirksamkeit zu gehen.


Ganz knapp jetzt: Zur Vorbereitung kannst du deine Wohnung aufräumen, putzen und auch alte, kaputte Gegenstände entfernen. Danach räuchere dein Zuhause gut aus. Zu empfehlen wäre hier der Klassiker zur energetischen Reinigung: Weißer Salbei. Und das klassische Räucherwerk der Rauhnächte: Weihrauch, Wacholder und Beifuss.


Danach setze dich in Stille hin und zünde vielleicht auch eine oder mehrere Kerzen an. Lasse dich dann ganz offen auf die Frage ein: Was ist nicht gut gelaufen in diesem Jahr? Mehr erstmal nicht. Dann schreibe alles auf Zettel, was dir in den Sinn kommt, ohne zu bewerten. Du kannst innerlich auch um Unterstützung bitten vom Spirit des Lebens oder von anderen Spirits, Heiligen, etc., die dich begleiten. Lasse dir Zeit, damit alles auftauchen darf, was sich zeigen und was jetzt verabschiedet werden möchte.

Sobald du alles aufgeschrieben hast, verbrenne die Zettel und bitte um Transformation in etwas Positives, Lichtvolles und Neues. Die Vollmondenergie unterstützt dich auch dabei, da mit der Vollmondenergie Klassischerweise Altes und Ungutes verabschiedet, losgelassen wird. Lasse die Dinge gehen, im Vertrauen, dass Prozesse in deinem Leben beginnen, die deiner Transformation und Heilung dienen.


Dieser Prozess des Verabschieden kann auch am Silvestertag fortgesetzt werden. Auch hier kannst du tagsüber noch Altes verabschieden, bevor es auf die Neuausrichtung im Jahr 2021 zugeht.


Ich wünsche dir einen wundervollen 6. Rauhnachtstag,

alles Liebe von Ulrike


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